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Einführungsinformation TCM und Akupunktur

Fortbildungsleitfaden Akupunktur

Diplom

Einführungsinformation TCM und Akupunktur

Westliches und östliches Denken

Unsere moderne, naturwissenschaftlich begründete Medizin ist eine somatische, d.h. auf den Körper bezogener Wissenschaft. Die Gegenstände, mit denen sie es zu tun hat und in die sie den Menschen einteilt, sind etwas Gegenständliches, Stoffliches, Materielles. Die gedanklichen Voraussetzungen dazu schuf Isaac Newton im 17. Jahrhundert mit seinem überzeugenden, umfassenden, mechanistischen Weltbild. Daraus entwickelte sich ein sehr funktionstüchtiges, mechanisches Modell des Körpers. Kranksein ist mit morphologischen, messbaren Veränderungen verknüpft und wird als Fehlfunktion von physikalisch-chemischen und biologischen Mechanismen angesehen, die korrigiert werden müssen. Diese Medizin eignet sich v.a. für Krankheiten, die sich als körperliche Veränderung manifestieren, für fortgeschrittene, ernste, oft lebensgefährliche Krankheiten.
Die chinesische Medizin ist eine funktionale Wissenschaft. Das bedeutet, dass bei ihr lebendige Abläufe, Lebensfunktionen, aktuelles biologisches oder psychisches Geschehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Die chinesischen Ärzte verstehen den Menschen als ein energetisches Gefüge. Das "energetische Potential", welches die Chinesen Qi nennen, durchdringt den Körper wie Flüsse und Seen eine Landschaft durchströmen. Nach der Erfahrung der alten Ärzte fließt dieses Qi auf definierten Bahnen (Leitbahnen oder Meridiane). Diese Bahnen leiten das Qi, zyklisch aufeinander folgend, durch den Körper.

Der Mensch zwischen Yin und Yang

Die Chinesen betrachten den menschlichen Körper als einen Mikrokosmos, in dem sich die großen kosmischen Zusammenhänge widerspiegeln. Sie glauben, daß dieselben Kräfte, die das Universum beherrschen, auch die Natur beseelen, auch den Menschen selber bestimmen. Die chinesische Philosophie versteht den Menschen als Teil des Kosmos, eingebettet in die universale Rhythmik, aufgespannt zwischen Himmel und Erde, zwischen den Polen Yang und Yin.

Überall findet sich das Prinzip der Polarität: alles im Universum ist polar: hier die Erde - dort der Himmel; hier das Unten - dort das Oben; die Erde als Endlichkeit - die Atmosphäre und das Darüber als Unendlichkeit; Erde als Sichtbares - der Himmel, die Luft als Unsichtbares; die Sonne und Wärme oben - die Erde und Kälte unten. Polarität erlaubt Bewegung und Wandlung: die Erde bewegt sich und verändert rhythmisch ihren Stand zur Sonne. So wandelt sich langsam der Tag, die Helligkeit geht über die Dämmerung in die Nacht über. Der Frühling wird zum Sommer, der Herbst zum Winter. Das Wasser fällt als Regen zur Erde, sammelt sich in Rinnsalen, Bächen und Flüssen zu Meeren und steigt verdunstend zum Himmel, um als Regen seinen Kreislauf zu vollenden.
Wesentliche Grundlage des daoistischen Denkens ist die Vorstellung des ewigen Fließens, der Veränderbarkeit allen Seins. Das Entsprechungssystem von Yin und Yang besagt, daß alle Naturerscheinungen und Lebensabläufe in polarer Wechselbeziehung zueinander stehen. Die polaren Grundqualitäten von Wirkungen sind keine absoluten Größen, sondern komplementär und einem ständigen Wandel unterworfen. Der ideale Zustand der Natur, daher auch der Gesundheit, ist dann gegeben, wenn sich die beiden in einem harmonischen Gleichgewicht befinden.
Yang bezeichnet etymologisch die besonnte Seite eines Berges, also die Bestrahlung, während Yin dem schattigen Hang, dem, was nach der Bestrahlung vorhanden ist, entspricht.
Yang ist das Aktive, das Induzierende, Bewegende, Dynamisierende, sich Entfaltende; das, was Bestehendes verwandelt. Yin , das Struktive, d.h. Konkretisierende, Materialisierende, Somatisierende, wird im chinesischen Denken verstanden als Vollendendes, Ruhendes, Festes.

Das wichtigste Merkmal des daoistischen Denkens - seine Essenz - ist das Gewahrsein der Einheit des Universums und die gegenseitige Beziehung aller Dinge und Ereignisse. Der Kardinalpunkt dieser Weltanschauung ist die Erfahrung, daß alle Phänomene in der Welt Manifestationen einer einzigen fundamentalen Identität sind. Alle Dinge werden als voneinander abhängige und untrennbare Teile des kosmischen Ganzen gesehen, als verschiedene Manifestationen der gleichen letzten Wirklichkeit. Die letzte Realität, die den von uns beobachteten Dingen und Ereignissen zugrunde liegt, ist das Dao, der Weg oder der Prozeß des Universums, die Ordnung der Natur. Das Dao ist der kosmische Prozeß, an dem alle Dinge beteiligt sind. Indem der Weise dies erkennt und sein Handeln danach richtet, wird er «eins mit dem Dao» und lebt in Harmonie mit der Natur.
Im normalen Leben sehen wir diese Einheit aller Dinge nicht, sondern teilen die Welt in getrennte Objekte und Ereignisse. Diese Unterteilung ist nützlich und notwendig, um mit unserer alltäglichen Umgebung umgehen zu können, aber sie ist keine Grundeigenschaft der Wirklichkeit. Sie ist eine Illusion unseres unterscheidenden und kategorisierenden Intellekts. Das höchste Ziel des Daoisten ist, der Einheit und gegenseitigen Beziehung aller Dinge gewahr zu werden, den Begriff des isolierten individuellen Ich zu überwinden und sich mit der «letzten Realität» zu identifizieren. Dieses Gewahrwerden ist nicht nur ein intellektueller Vorgang. Zhuangzi sagt: «Wenn es möglich wäre, darüber zu sprechen, hätte es jeder seinem Bruder erzählt.» Die Erkenntnis der letzten Wirklichkeit ist eine tiefe mystische Erfahrung, die den ganzen Menschen erfaßt und letztlich religiöser Natur ist.

Akupunktur

Zugang zum energetischen Fließsystem erlauben "Öffnungen"; in der Haut, die als Akupunkturpunkte bezeichnet werden. Vor über 2000 Jahren wurde schon beschrieben, daß eine Einflußnahme auf das Qi durch Einwirken von außen möglich ist. Akupunktur, das Stechen mit der Metallnadel (lat. acus = Nadel, pungere = stechen), ist die geläufigste Form der Einflußnahme. Ziel der Behandlung ist, das Qi in seinem Wegesystem zu erreichen und zu modellieren. Hier knüpft die therapeutische Absicht an die diagnostische Aussage an. So sind beispielsweise Blockaden zu lösen, der Qi-Fluß zu kräftigen oder krankhaftes Qi ist aus dem Körper herauszuleiten. Denn Schmerzen werden, so die Lehre, dadurch erzeugt, daß der Fluß des Qi unterbrochen oder gestört ist.

In der Akupunktur-Therapie werden geeignete Punkte meist nach differentialdiagnostischen Gesichtspunkten ausgewählt. Da sich jedoch der Qi- und Xue-Fluss im Körper phasenweise ändert, sind bestimmte Foramina zu bestimmten Zeiten besonders zugänglich beziehungsweise geöffnet.

Neben der Anwendung von Nadeln gibt es auch das Abbrennen von Beifuß (Folium Artemesiae Argyi) an einem Punkt der Körperoberfläche. Diese Moxa-Therapie orientiert sich an den gleichen Leitbahnen wie die Akupunktur und beruht auf dem gleichen Prinzip. Statt der Nadeln wird hier jedoch Wärme zur Stimulierung der Punkte benutzt.

Weitere Information zur Akupunktur

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    FORTBILDUNGSLEITFADEN AKUPUNKTUR

    der Akademie für ärztliche Fortbildung der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe entwickelt auf der Grundlage des Vorentwurfes der
    Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur DÄGfA München
    Deutschen Akupunktur Gesellschaft Düsseldorf DAGD Düsseldorf
    Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie DGfAN Ebersdorf/Thür.
    Forschungsgruppe Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin FATCM e.V. Grafing
    Internationalen Gesellschaft für chinesische Medizin, Societas Medicinae Sinensis SMS München
    Berufsverband Deutscher Akupunkturärzte Baden-Baden

    in Zusammenarbeit mit der/dem

    Akademie für Akupunktur und TCM Bochum
    Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein
    Akupunktur und TCM-Gesellschaft in China weitergebildeter Ärzte
    Ärzte-Forum für Akupunktur e. V. Hamm
    Bereich Traditionelle Chinesische Medizin der Universität Witten-Herdecke
    Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin München
    Europäischen Akademie für Akupunktur e. V.
    Lehrauftrag für Akupunktur an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

    Fortbildungsleitfaden 350 Stunden

    Akupunktur-Vollqualifikation

    Die Akupunktur ist inzwischen fester Bestandteil der praktischen Medizin. Als Monotherapie oder kombiniert mit anderen Behandlungsmöglichkeiten kann sie bei vielen Erkrankungen ihre heilsame Wirkung entfalten. Wie jede Therapieform kann die Akupunktur ihre optimale Wirkung nur dann entfalten, wenn sie qualifiziert ausgeübt wird. Zu diesem Zweck wurde gemeinsam mit den genannten Akupunktur-Fachgesellschaften bzw. Organisationen der nachfolgend aufgeführte Fortbildungsleitfaden für die Vollqualifikation "Akupunktur” erarbeitet:

Deutschen Akupunktur Gesellschaft Düsseldorf DAGD Düsseldorf
Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur DÄGfA München
Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin München
Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie DGfAN Ebersdorf/Thür.
Forschungsgruppe Akupunktur und traditionelle chinesische Medizin FATCM e.V. Grafing
Internationalen Gesellschaft für chinesische Medizin, Societas Medicinae Sinensis SMS München
Akademie für Akupunktur und TCM Bochum
Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein
Akupunktur und TCM-Gesellschaft in China weitergebildeter Ärzte
Ärzte-Forum für Akupunktur e. V. Hamm
Bereich Traditionelle Chinesische Medizin der Universität Witten-Herdecke
Berufsverband Deutscher Akupunkturärzte Baden-Baden
Europäischen Akademie für Akupunktur e. V.
Lehrauftrag für Akupunktur an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

    Definition

    Akupunktur ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen mit Nadeln und zugehörigen Reizverfahren über spezifische Punkte der Körperoberfläche. Akupunktur umfasst die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen auf der Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin, moderner Akupunkturverfahren und ihre wissenschaftliche Erforschung. Akupunktur wirkt u. a. über eine Anregung und Wiederherstellung der körpereigenen Regulation. Sie wird in den verschiedenen Fachgebieten in Prävention, Therapie und Rehabilitation bei funktionellen, psychosomatischen und organischen Erkrankungen und bei Schmerzzuständen eingesetzt.

    Fortbildungszeit

    1. Nachweis einer mindestens 3-jährigen ärztlichen Tätigkeit

    2. Teilnahme an insgesamt 350 Stunden theoretischer und praktischer Fortbildung bei einer von der örtlich zuständigen Ärztekammer akkreditierten Akupunktur-Fortbildungsorganisation in einem Zeitraum von mindestens 2 Jahren

    3. Schriftliche, mündliche und praktische Prüfung vor einem Prüfungsausschuß der örtlich zuständigen
    Ärztekammer oder bei einer hiervon akkreditierten Akupunktur-Fortbildungsorganisation.

    4. Außerhalb eines Mitgliedstaates der EU nach einem strukturierten Curriculum erworbene Kenntnisse in der Akupunktur analog den Abschnitten 8-20 werden mit maximal 50 Unterrichtsstunden angerechnet, nach Einzelfallprüfung durch die örtlich zuständige Ärztekammer oder durch eine hiervon akkreditierte Akupunktur-Fortbildungsorganisation können max. 50 % der für den EU-Bereich definierten Fortbildungszeit angerechnet werden.

    Fortbildungsinhalte

    Kenntnisse und Erfahrungen in:

      o den wissenschaftlichen Grundlagen der Akupunktur

      o den theoretischen Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin

      o Nadeltechniken und Moxibustion

      o den Akupunkturpunkten und dem Meridiansystem

      o den anatomischen Grundlagen zur Akupunktur

      o der chinesischen Diagnostik und Differentialdiagnostik im Vergleich zur westlichen Diagnostik sowie den verschiedenen Therapieprinzipien

      o den Indikationen und Kontraindikationen der Akupunktur

      o den sicheren manuellen Umgang mit der Akupunktur und verwandten Methoden

      o den klassischen und modernen Behandlungsmethoden der Akupunktur und den verwandten Therapien (Reizverfahren)

      o mindestens einem der wichtigsten Mikrosysteme, wie z. B. Ohr-, Schädelakupunktur, etc.

Einführung und Überblick in die anderen traditionellen Therapieverfahren: Tuina, Bewegungstherapie, Diätetik, Arzneimitteltherapie

    Struktur der Fortbildung

    1. Teilnahme an insgesamt 350 Stunden theoretischer und praktischer Fortbildung bei einer von der
    örtlich zuständigen Ärztekammer akkreditierten Akupunktur-Fortbildungsorganisation in einem Zeitraum von mindestens 2 Jahren.

      o 140 Stunden theoretisch-praktische Fortbildung in einem Verhältnis: Theorie 70 % / Praxis 30 % in Kleingruppen unter Anleitung eines erfahrenen Akupunkturdozenten

      o Die Theorievermittlung erfolgt unter Beachtung der methodisch-didaktischen Empfehlungen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Fortbildung.


    Daraus leiten sich insbesondere folgende Empfehlung ab:

        § Gruppengröße Theorie: Empfehlung max. 100 Teilnehmer / ein Dozent.
        Bei einer Teilnehmerzahl > 100 werden erhöhte Anforderungen an die Einrichtung und Beschaffenheit des Tagungsraumes sowie an den Einsatz von Tagungstechnik (z. B. Großbildvideoprojektion auf Großbildleinwand) gestellt. Darüber hinaus ist ein zweiter Dozent erforderlich.

        § Gruppengröße Praxis: max. 25 Teilnehmer / ein Dozent/Tutor

        § 210 Stunden erkrankungs- und praktisch betonte Fortbildung am Patienten in Kleingruppen in einem Verhältnis: Theorie 50 % / Praxis 50 % unter Supervision eines erfahrenen Akupunkturdozenten

        § Gruppengröße Theorie: Empfehlung max. 100 Teilnehmer / ein Dozent.
        Bei einer Teilnehmerzahl > 100 werden erhöhte Anforderungen an die Einrichtung und Beschaffenheit des Tagungsraumes sowie an den Einsatz von Tagungstechnik (z. B. Großbildvideoprojektion auf Großbildleinwand) gestellt. Darüber hinaus ist ein zweiter Dozent erforderlich.

        § Gruppengröße Praxis: max. 20 Teilnehmer / ein Dozent (Gruppenarbeit: reale Falldiskussionen - teilweise anhand von Dokumentationen/teilweise an realen Patienten)

    2. Dokumentation von 10 mit Akupunktur behandelten Krankheitsfällen (dokumentierte Fallbeschreibungen)

Nach 140 Stunden : Zwischenprüfung Grundqualifikation
Schriftliche, mündliche und praktische Prüfung vor einem Prüfungsausschuß der örtlich zuständigen Ärztekammer oder bei einer hiervon akkreditierten Akupunktur-Fortbildungsorganisation
Nach 350 Stunden : Abschlußprüfung Vollqualifikation
Theoretische und praktische Prüfung vor einem Prüfungsausschuß der örtlich zuständigen Ärztekammer oder bei einer hiervon akkreditierten Akupunktur- Fortbildungsorganisation

    Fortbildungsorganisation

    Die Fortbildung gliedert sich in zwei Teile, basierend auf der momentanen Grund - und Vollqualifikation

    Teil I: 140 UE:
    Erwerb der Grundqualifikation zur praktischen Ausübung der Akupunktur

    Teil II:
    210 UE Erwerb der Vollqualifikation

    TEIL I: 140 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten
    Theorie: 70 % Praxis: 30%

    1. Die Akupunktur im System der Traditionellen Chinesischen Medizin

      o Geschichtliche Entwicklung

      o Grundlagen der Chinesischen Diagnostik

      o Therapierichtungen der TCM

     

    2. Wissenschaftliche Grundlagen der Akupunktur

      o Westliche und Traditionelle Chinesische Medizin im Vergleich

      o Neurophysiologische und klinische Forschung

     

    3. Systematik und Topografie der Meridiane und Akupunkturpunkte

      o Die Meridian- bzw. Leitbahnsysteme

      o Systematik der Punkte mit Lokalisation und Indikationen

      o Extrapunkte, Punkte außerhalb der Meridiane, Neupunkte

      o Praktische Übungen

     

    4. Praxis der Akupunktur

      o Indikationen, Kontraindikationen, Nebenwirkungen

      o Nadelmaterial, Stichtechniken, Moxibustion, Elektro-stimulation, Laser, Schröpfen, etc.

      o Qualitätsstandards, Therapieprinzipien, Regeln der Punkte-auswahl

      o Praktische Übungen und Falldarstellungen

     

    5. Ohrakupunktur und weitere Mikrosysteme

      o Historische und wissenschaftliche Grundlagen

      o Darstellung von Reflexzonen, wichtigen Punkten und Arealen

      o Punktsuche, Stichtechnik

      o Indikationen, therapeutische Konzepte

      o Praktische Übungen und Falldarstellungen

     

    6. Propädeutik der Akupunkturtherapie unter besonderer Berücksichtigung von Schmerz, funktionellen und psychosomatischen Erkrankungen in folgenden Bereichen:

      o Allgemeinmedizin, Orthopädie, Sportmedizin, Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Suchterkrankungen,
      Gynäkologie, Schwangerschaft und Geburtshilfe, Urologie, Dermatologie,
      Hals-Nasen-Ohren-, Augenheilkunde

      o Praktische Übungen und Falldarstellungen

     

    7. Schriftliche, mündliche und praktische Zwischenprüfung nach 140 UE

      o TEIL II: 210 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten
      Theorie: 50% Praxis: 50%

     

    8. Vertiefende Darstellung der Grundlagen der Akupunktur und Moxibustion

      o Traditionelle Konzepte und ihre heutige Gültigkeit

      o Traditionelle chinesische Diagnostik

      o Erweiterung der praktischen Kenntnisse zur Stichtechnik, Stimulation, Moxibustion und Schröpfen

     

    9. Vertiefung der wissenschaftlichen und anatomischen Grundlagen, ergänzende klinische Anwendungen

      o Methodologische Anforderungen

      o Anatomische Grundlagen zur Akupunktur

      o Grundlagenforschung und klinische Forschung

      o Wissenschaftliche Erkenntnisse und klinische Anwendung, auch von Elektrostimulationsverfahren und Lasertherapie

     

    10. Vertiefende Darstellung der Systematik der Akupunktur, Einführung in weitere Therapierichtungen in der Traditionellen Chinesischen Medizin und ergänzende Verfahren

      o Systematik der Akupunktur

      o Einführung in die Phytotherapie, Ernährungslehre, Qi Gong, Tuina

      o Einführung in ergänzende, diagnostische und therapeutische Verfahren

     

    11. Vertiefende Darstellung der Akupunktur von Mikrosystemen

      o Ohrakupunktur

      o Schädelakupunktur u. a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

     

    12. Akupunktur in der Schmerztherapie

      o Schmerzphysiologie, Schmerzmessung und Dokumentation

      o Psychosomatische Aspekte der Schmerztherapie

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und Traditioneller Chinesischer Sicht

      o Systematik der Akupunktur spezieller Krankheitsbilder

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

     

    13. Akupunktur bei Kopf- und Gesichtsschmerz und weiteren neurologischen Erkrankungen

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und TCM-Sicht

      o Migräne, Kopf- und Gesichtsschmerz, Trigeminusneuralgie, Facialisparese, Hemiparesen, u. a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

     

    14. Akupunktur bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und TCM-Sicht

      o HWS- und LWS-Syndrome, radikuläre und pseudoradikuläre Erkrankungen, Erkrankungen der großen Gelenke, Tendinosen, u. a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

     

    15. Akupunktur bei Erkrankungen innerer Organsysteme

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und TCM Sicht

      o Asthma Bronchiale, Bronchitis, funktionelle Herzbeschwerden, irritables Colon und Gastritis,

      o periphere Durchblutungsstörungen, allergische Erkrankungen, u. a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

     

    16. Akupunktur bei HNO-, Augen und Zahnerkrankungen

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und TCM-Sicht

      o Sinusitis, Rhinitis, Vertigo, Konjunktivitis, Sicca-Syndrom, Zahnschmerz, u. a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

     

    17. Akupunktur bei Hauterkrankungen

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und TCM-Sicht

      o Herpes Zoster, allergische Dermatosen, Neurodermitis, Akne, u.a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

     

    18. Akupunktur in der Gynäkologie, Schwangerschaft und Geburtshilfe, in der Urologie und Andrologie

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und TCM-Sicht

      o Regelstörungen, Fertilitätsstörungen, Geburtsvorbereitung, Geburtserleichterung,

      o hormonelle Störungen, klimaterische Beschwerden, Inkontinenz, Prostatitis u. a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

    19. Akupunktur in der Kinderheilkunde

      o Besonderheiten in der Behandlung von Kindern

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und TCM-Sicht

      o Dreimonatskoliken, rezidivierende Infekte der Luftwege, Obstipation, Enuresis, u.a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

    20. Akupunktur bei psychischen, psychosomatischen und Suchterkrankungen

      o Diagnostik, Differentialdiagnostik und Therapie aus westlicher und TCM-Sicht

      o Psychovegetative Syndrome, Schlafstörungen, Entgiftungs- und Entzugstherapie, u.a.

      o Praktische Übungen und Falldemonstrationen

    21. Abschlußprüfung: Theoretische und praktische Prüfung/ Erwerb der Vollqualifikation "Akupunktur"

Regelungen zur Umsetzung

  • Die Inhalte der Fortbildungsabschnitte 1–7 sind obligatorisch. Die zeitliche Zuordnung obliegt der jeweiligen Akupunktur-Fortbildungsorganisation.
  • Die Inhalte der Fortbildungsabschnitte 8-12 und 21 sind obligatorisch. Die Fortbildungsabschnitte 13–20 können nach fachspezifischen Schwerpunkten gewählt werden. Die zeitliche Zuordnung obliegt der Akupunktur-Fortbildungsorganisation. Die aufgeführten Zeitkorridore der einzelnen Abschnitte dürfen hierbei nicht verlassen werden. Die Gesamtstundenzahl der Fortbildung muss erreicht werden.
  • Ausbildungen außerhalb eines Mitgliedsstaates der EU nach einem strukturierten Curriculum analog den Abschnitten 8-20 werden mit max. 50 Unterrichtsstunden angerechnet, nach Einzelfallprüfung durch die örtlich zuständige Ärztekammer oder durch eine hiervon akkreditierte Akupunktur-Fortbildungsorganisation können maximal 50 % der für den EU-Bereich definierten Fortbildungszeit angerechnet werden.
  • Bei thematischer und inhaltlicher Übereinstimmung können Fortbildungsveranstaltungen unter Verantwortung der örtlich zuständigen Ärztekammer oder durch eine von dieser akkreditierten Akupunktur-Fortbildungsorganisation analog den Abschnitten 8 – 20 in beschränktem Umfang (max. 50 Stunden) auf die Vollqualifikation angerechnet werden.

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A-Diplom= Grundausbildung      B-Diplom= Vollqualifikation

Master= Momentan (2007) die ausführlichste und beste Ausbildung die  möglich ist